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Inhalt:
Geschichte

Organisierte Katholikinnen

bewegt.beherzt.unterwegs – 75 Jahre kfb – Teil 2: 
Die Frauen der ersten Stunde in der Katholischen Frauenbewegung nach 1945

Steirischer Frauentag 1976. Erste Reihe v. l.: Bischof Johann Weber, Hilde Leb, der damalige Hochschulseelsorger Egon Kapellari sowie Sr. Konstantia Zalokar | Foto: Archiv

Die Organisation katholischer Frauen übernahm nach dem Zweiten Weltkrieg zunächst das „Frauenreferat“ des diözesanen Seelsorgeamtes. Die Wiedererrichtung katholischer Vereine, so auch der Katholischen Frauenorganisation (KFO), war von der Österreichischen Bischofskonferenz vorerst nicht erlaubt worden. Diözesanbischof Ferdinand Stanislaus Pawlikowski (1877–1956) bestellte Erna Mankowski (1891–1977) zur ersten ehrenamtlichen Vorsitzenden des „Frauenreferats“. Durch die Seelsorger vor Ort sollten Frauen gezielt in den Pfarren zur Mitarbeit angesprochen werden. Im Vordergrund standen die religiöse Unterweisung sowie soziale Kurse für Frauen.

Ein Aufruf des Diözesanbischofs am 19. November 1950 wurde für eine Gesamtorganisation der steirischen Katholikinnen wegweisend. Gemeinsam mit dem „Diözesanrat der Katholischen Aktion in der Diözese Seckau“ appellierte Pawlikowski in der steirischen Kirchenzeitung Sonntagsblatt an die „Frauen und Mütter der Steiermark“, der „Gemeinschaft katholischer Frauen der Steiermark“, wie die Katholische Frauenbewegung (KFB) zunächst bezeichnet wurde, beizutreten: „Ihr sollt Euch in einer Gemeinschaft katholischer Frauen zusammenschließen, der Verheirateten und der Unverheirateten, denen die Verwirklichung des Christentums in der Familie und in der Welt am Herzen liegt. Ihr sollt eine Gemeinschaft bilden, damit sich keine allein gelassen weiß im großen Werk, das jede einzelne im Rahmen der Katholischen Aktion zu leisten hat.“

Zugleich wurden religiöse Praxis und karitative Aufgaben verpflichtend angemahnt, so das tägliche Gebet in der Familie, der Empfang der Eucharistie am ersten Monatssamstag, die Teilnahme an Einkehrtagen und Exerzitien, das tägliche Vaterunser für die Pfarrgemeinde, die Mitarbeit in der Caritas sowie ein Mitgliedsbeitrag von mindestens einem Schilling. Unmittelbar darauf bekundeten 2000 Frauen anhand einer Erklärung, die dem Sonntagsblatt beigelegt war, ihren Entschluss und sandten diese an das Generalsekretariat der Katholischen Aktion (KA), das sich damals noch in der Leechgasse 24 befand und wo auch das erste Büro der KFB in Form eines Zimmers eingerichtet wurde. Im Juni 1951 wurde das erste offizielle Schreiben an die KFB-Mitglieder versandt.

Zu den Leitfiguren der KFB als Teilgliederung der KA zählten in den ersten drei Jahrzehnten Hildegard (Hilde) Eva Maria Leb (1904–1976) und Rosa Illek (1927–2014). Beide fungierten während ihrer Tätigkeit auch als stellvertretende Präsidentinnen der KA. Leb, die mit dem bekannten Radiologen Anton Leb (1891–1965) verheiratet war, wurde vom Bischof zur ersten Diözesanleiterin ernannt und prägte bis zu ihrem Tod die KFB maßgeblich mit.

Am 13. Juni 1976 beging die KFB mit mehr als 4000 Teilnehmerinnen aus allen 24 Dekanaten in der voll besetzten Grazer Liebenauer Eishalle ihr Silbernes Bestandsjubiläum und zugleich den ersten „Steirischen Frauentag“. Das Thema „Für eine menschliche Zukunft“ wurde zum Programm. Mittels eines Fragebogens erhob man, wie steirische Frauen lebten. Als Festrednerin konnte die Zeithistorikerin Erika Weinzierl (1925–2014) gewonnen werden, die über „Die Frau von heute und morgen“ sprach.

Hilde Leb initiierte das „Heim der offenen Tür“ und den Solidaritätsfonds „Frauen helfen Frauen“ zur Unterstützung notleidender Frauen, welcher der Kollekte des Frauentages entsprang. Nur wenige Monate später, am 6. November 1976, erlag sie einem Herzleiden. Anlässlich ihres Ablebens würdigte Sonntagsblatt-Schriftleiter Anton Fastl (1909–1983), der in den Jahren des Wiederaufbaus nach 1945 die Organisation katholischer Frauen und Mädchen mitbeeinflusste, auf der Titelseite der Kirchenzeitung Hilde Leb als „Seele“ der organisierten Katholikinnen: „In ihrem Frieden und stets neue Tatenfreude ausstrahlenden Wesen fühlten sich Unzählige geborgen.“

(Fortsetzung folgt)

Dieser Beitrag wurde erstmals im Sonntagsblatt für Steiermark Nr. 16 am 19. April 2026 veröffentlicht.

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Sonntagsblatt-Serie zum Jubiläum 75 Jahre kfb – bewegt.beherzt.unterwegs

Teil 1: Die Katholische Frauenorganisation als Vorläuferin der kfb

Teil 2: Die Frauen der ersten Stunde in der Katholischen Frauenbewegung nach 1945

Teil 3: Die vielen Mitstreiterinnen

Die Autorin: Michaela Sohn-Kronthaler ist Kirchenhistorikerin an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Graz.


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Diözese Graz-Seckau

Katholische Frauenbewegung Steiermark

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Tel.: +43 (0) 316 / 8041-395
E-Mail: kfb@graz-seckau.at

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