25 lachende Gesichter strahlten mit der Sonne um die Wette, als sich die beigeistere Frauengruppe in St. Magdalena am Lemberg zum gemeinsamen Pilgern traf.
Wie in unserem (Frauen-)Leben führte unser Weg auch an diesem Tag einmal mühsam bergauf, dann wieder beschwingt bergab, durch beschwerliche Hitze und erfischende Wälder.
Kleine Momente mit spirituellen Texten und Zeit zum Innehalten gaben ebenso neue Kraft, wie der anregende und bereichernde Austausch untereinander.
In Maria Lebing angekommen erwartete die Frauen eine stärkende Agape, ehe gemeinsam das Wort Gottes gefeiert wurde. Wunderbar klangvoll erfüllte der fröhliche Gesang dabei die Kirchräumlichkeiten.
Der Hitze geschudet traten die Frauen die Heimreise auf vier Rädern statt zwei Beinen an. Zurück in St. Magdalena erwartete sie noch eine besonderer Besuch im Heimatmuseum von Christa Rath. Das wunderschöne, alte Bauernhaus wurde von ihrem Mann liebevoll neu aufgestellt und mit unzähligen Sammelstücken eingerichtet und dekoriert, die viele wunderbare Kindheiterinnerungen wach werden ließen.
Ausklang fand der gelungene Tag bei Kaffee & Kuchen im Pfarrhof.
Bei der Maiandacht der kfb Pöllau zu Christi Himmelfahrt bei der Kapelle Maria Himmelskönigin der Familie Ertl in Hinteregg, wurde nicht nur über das Leben von Maria gesprochen. Im aktuellen Bezug zur heutigen Zeit konnten sich die Mitfeiernden Gedanken darüber machen, welches Bild jede und jeder von Maria hat, wozu sie inspiriert, bei welchen Namen jede und jeder persönlich Maria rufen würde... Die unterschiedlichen und jede für sich besonderen Eigenschaften der 8 "Marienblumen" Akelei, Gänseblümchen, Iris, Lilie, Pfingstrose, Rose, Veilchen und Walderdbeere, standen benfalls im Mittelpunkt diese stimmungsvolle Andacht.
„Maria begegnet Elisabeth – Frauen begegnen Frauen“
Bei der Maiandacht der kfb Halbenrain in der Kapelle in der Au betrachteten die Frauen die Begegnung zwischen Elisabeth und Maria: sie teilten sich einander mit, sie waren miteinander solidarisch, haben sich gegenseitig ermutigt und Kraft gegeben.
Frauen brauchen Beziehungen und Freundschaft untereinander, das Gespräch, den Austausch und den Mut sich aufeinander einzulassen. Daher war es eine große Freude, dass so viele Frauen der Einladung gefolgt sind um miteinander zu feiern.
Auch in der Pfarre Wundschuh lud das kfb-Team rund um kfb-Pfarrleiterin Ingrid Rupp zu einer besonderen Maiandacht.
"Gottesliebe ist wie die Sonne, sie ist immer und überall da"
Die heurige Morgenwanderung führte die kfb-Frauen von der Aussichtsplattform bei der Vinothek in St. Anna/Aigen zum Maria Theresia Grenzstein. Sie genossen die ersten Sonnenstrahlen, hielten inne bei einer Andacht und kamen beim Unterwegssein miteinander ins Gespräch. Das anschließende Frühstück im Radhotel Schischek war ein gelungener Abschluss.
Wie wichtig „echte“ Begegnung ist und wie gut sie uns tut, war auch diesmal wieder bei unserer Diözesankonferenz spürbar.
Rund 30 regionale bzw. Seelsorgeraums-Leitungsfrauen der kfb sind unserer Einladung in die Pfarre Andritz gefolgt um von ihren vielfältigen, gelungenen Aktivitäten zu erzählen, Herausforderungen miteinander zu teilen und aus der Gemeinschaft Kraft und Motivation zu schöpfen sowie um gemeinsam Liturgie zu feiern.
Ein besonderes Highlight an diesem Vormittag waren die unterhaltsamen Momente zwischen den verschiedenen Berichten durch die Menopausen – ein Kabarett heiß kalt.
Zum Abschluss gab es eine Katharinenfeier in der schönen, ansprechenden Kapelle der Pfarre, bevor die Konferenz bei Suppe und herzlichen Gesprächen ihren Ausklang fand.
Angelika Ritter-Grepl, kfbö-Vorsitzende, Gabriele Eder-Cakl, Pastoralamtsleiterin Linz, Sr Christine Rod, Generalsekretärin der Österreichischen Ordenskonferenz, und Lucia Greiner, Seelsorgeamtsleiterin in der Erzdiözese Salzburg, haben in eine Reihe von Gesprächen mit Frauen in Leitungsfunktionen in der Kurie umfassende Statements eingebracht. Am 4.5. wurden die Statements überdies in schriftlicher Form im Rahmen einer Audienz an Papst Franziskus übergeben.
Mit dabei bei dieser besonderen Reise waren auch die ehrenamtliche Vorsitzenden der österreichischen Diözesen. Allen voran unsere Lydia Lieskonig.