Gemeinsam für eine Zukunft miteinander füreinender ...
... lautete das diesjährige Motto, unter dem in zahlreichen Pfarren Suppenessen durchgeführt wurden. Die kfb-Gruppen stellten wieder ihre Kreativität und ihr Können unter Beweis und konnten viele Spenden für unsere Projektpartnerinnen sammeln. DANKE für dieses Engagement!
Die unterschiedlichen Eindrücke und Veranstaltungen aus den Pfarren können Sie sich in unserer Galerie noch einmal ansehen.
Am 06.04.2022 fand eine gemeinsame Fastenaktion mit Fastenspeisen aus aller Welt im Paradise L. in der Zinzendorfgasse statt. Mit dabei waren, neben der Aktion Familienfasttag, unter anderem Gerecht leben - Fleisch fasten, Autofasten und Community Spirit vom Afro Asiatischen Institut.
Die Aktion Familienfasttag verteilte Süßkartoffel-Suppe im Glas zugunsten der Projekte im Globalen Süden.
Am 03.03.2022 lud Diözesanbischof Wilhelm Krautwaschl gemeinsam mit der kfb zum Benefizsuppenessen ins Refektorium des Priesterseminars ein. Die rund 130 Gäste lernten das diesjährige Modellprojekt AKKMA auf den Philippinen kennen und konnten in die Welt von Elvie, Dolor und Remy eintauchen. Anschließend wurden Steirische Krensuppe, Karotten-Ingwer-Suppe, Rahmsuppe sowie Sissi Oma's Hühnersuppe mit frischem Gebäck gereicht. Alle Speisen wurden von den kfb-Frauen aus Weiz zubereitet. Vielen herzlichen Dank dafür!
Musik kennt keine Grenzen - danke an die fünf jungen Damen des Volksmusikensembles der 9MO des Musikgymnasiums Graz Dreihackengasse, die mit ihren schönen Klängen die Veranstaltung abrundeten.
Und nicht zuletzt: Danke an alle Spender:innen und Helfer:innen, die diesen Abend ermöglicht haben und die Frauen- und Nachbarschaftsinitiative AKKMA ebenso schätzen wie wir.
Am Aschermittwoch, den 02.03.2022, fanden im Kircheneck der Grazer Herrengasse und im Bischöflichen Ordinariat die Kick-Off-Fastensuppenessen zur Aktionszeit Familienfasttag statt. Es wurden dreierlei Suppen im Glas gereicht, zubereitet und gesponsert vom Cafe' Mild (Französische Zwiebelsuppe), Sissi Traußnig (Knoblauchcremesuppe) und Elfie Wagner (Gemüsesuppe). Dazu gab es Croutons (Cafe' Mild) und frisches Brot (Martin Auer).
Peter und Jana Preitler-Höller sorgten für den musikalischen Rahmen und lockten zahlreiche Menschen ins Kircheneck. Wir bedanken uns an dieser Stelle bei allen Sponsor:innen, Spender:innen und Helfer:innen!
Der Ökumenische Weltgebetstag der Frauen setzt Zeichen der Hoffnung, fördert Frieden und Verständigung und stellt sich gegen Ungerechtigkeit und Gewalt. Diesmal stammte die Liturgie aus England, Wales und Nordirland zum Thema: "Zukunftsplan Hoffnung".
Am 4. März kamenFrauen, Männer, Jugendliche und Kinder verschiedener Konfessionen auf der ganzen Welt und auch in vielen Pfarrgemeinden der Steiermark im Gebet zusammen. Sie beteten speziell für den Frieden in der Ukraine, aber auch für die restliche Welt.
Auch heuer gab es wieder ein paar Angebote in digitaler Form. Den Gottesdienst des Gemeindeverbandes Leibnitz-Radkersburg & der Pfarrgemeinde Gleisdorf kann hier nachgeschaut werden.
Ein ganz herzliches Dankeschön an dieser Stelle an alle Frauen und Männer, die sich mit großer Begeisterung, viel Elan und Liebe an den Vorbereitungen beteiligt haben und auch für Durchführung des Weltgebetstages gesorgt haben und allen Spenderinnen und Spendern für die Bereitschaft, Frauen und Familien in den Projekten zu unterstützen. DANKE!
Der steirsichen Arbeitskreis Weltgebetstag: Barbara Laller, Michaela Legenstein, Veronika Zimmermann & Marianne Konrad
Gott der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft,
Unsere Gedanken und Gebete sind bei unseren Schwestern und Brüdern
in der Ukraine und den umliegenden Ländern in ihrer Angst und Not.
Wir beten auch für alle anderen Regionen der Welt,
in denen es Konflikte, Unruhen oder Unterdrückung gibt.
Wir beten, dass Versöhnung Hass entwaffnet, Frieden Krieg besiegt,
Hoffnung Verzweiflung überwindet
und, dass deine Pläne des Friedens in Erfüllung gehen.
Gott, in deiner Barmherzigkeit: Erhöre unser Gebet.
(verfasst von den Frauen in England, Wales und Nordirland anlässlich des aktuellen Konflikts; übersetzt von den WGT-Frauen in Deutschland)
Zu Maria Lichtmess erhellten die Teilnehmenden am Spirituellen Lichterzug mit ihren Lichtern und Fackeln die Grazer Innenstadt und setzten damit ein starkes Zeichen.
Denn: Es ist Zeit für eine glaubwürdige Kirche, in der Frauen und Männer, Priester und Laien ihre Spiritualität und ihr großes Potential gleichberechtigt einbringen können. Aus diesem Grund fand in Graz ein „Spiritueller Lichterzug“ statt, zu dem die Katholische Frauenbewegung Steiermark, Maria 2.0 Steiermark und das Haus der Frauen – Bildung.Spiritualität.Auszeit. in St. Johann bei Herberstein luden.
Mit Blick auf den Dom begann die Veranstaltung mit Statements der Veranstalterinnen, voller Freude und Begeisterung über die große Zahl an Teilnehmenden.
Wir als Frauen und Männer, Jugendliche und Kinder sind die Kirche, gemeinsam mit den geweihten Menschen. Lassen wir uns das nicht nehmen, denn wir sind die Glieder einer der menschenfreundlichsten Glaubensbotschaften der Welt.“ ermutigt Lydia Lieskonig, Vorsitzende der kfb Steiermark, den Wandel in unserer Kirche voranzutreiben.
„Viele engagierte Frauen sind bereits ausgetreten,“ sagt Lisbeth Scherr, Initiatorin von Maria 2.0 Steiermark und wünscht sich für alle die noch ringen, dass „die Botschaft Jesu wieder in den Mittelpunkt gestellt wird, damit sie ihre Spiritualität leben können.“
„Ja, es reicht“, schließt sich auch Anna Pfleger, Leiterin des Haus der Frauen, an. Wir brauchen Erneuerung und Veränderung, damit unsere Kirche wieder Glaubwürdigkeit und Vertrauen (zurück-)gewinnt.
Begleitet von Gitarrenklängen und Heilsamen Liedern begaben sich Frauen, Männer und Jugend weiter über den Freiheitsplatz und die Sporgasse zur Mariensäule am Eisernen Tor. Dabei wurden ihre Anliegen wie „Ohne uns Frauen keine Kirche“, „Missbrauch aufklären“ und „Pflichtzölibat abschaffen“ – kreativ gestaltet - mittels Transparente in die Welt hinausgetragen.
Mit ihren Wünschen und Bitten für eine offene, gleichberechtigte, demokratische Kirche und gestärkt durch einen Abschlusssegen endete die Kundgebung.
Die Freude über das Mitgestalten an und den Begegnungen in der Kirche und über die Möglichkeiten des gemeinsamen spirituellen Feierns war hier besonders zu spüren: Tanzende Menschen, lachende Gesichter, ein freudvoller Moment.
Sie wollen bleiben, doch erheben sich und treten ein – für einen Wandel hin zu einer zukunftsfähigen Kirche!